Montag, 5. August 2019

Neue Reisetermine


Die Termine für CADICE e.V. stehen jetzt fest.
Nächstes Jahr wir es drei Termine geben, eine Wanderreise im Frühjahr, zur schönsten Jahreszeit in der Extremadura, wenn alles blüht, die Landschaft in sattem grün erstrahlt,
die Störche und andere Zugvögel wieder im Land sind
und über all junge Lämmer auf ihren wackeligen Beinen das Licht der Welt erblicken.


Der geplante Termin ist im Mai vom 10. bis 17. Mai 2020.
Die Radreise soll dann wieder in der ersten Junihälfte stattfinden, vom 7. bis zum 14.Juni 2020.
Mit etwas Glück kann man dann schon in den Stauseen baden, so das wir uns am Nachmittag dort von den Touren erholen können.
Die Herbstreise soll dann Ende Oktober stattfinden. Vom 25.10. bis zum 1.11.20 wandern wir dann im „Idiansummer“ der Extremadura, bei hoffentlich buntem Herbstlaub.
Die genauen Reisebeschreibungen mache ich noch fertig, die Preise werden auch wieder zwischen 400€ und 500€ liegen.
Wer schon weiß das Sie oder Er dabei sein möchte kann sich gerne bei mir melden: uwefischer@gmx.us



Sonntag, 4. August 2019

Von Trujillo mit dem Rad nach Valdefuentes


Mit dem Rad von Trujillo nach Valdefuentes
Heute hab ich eine neue Radroute getestet, so ein geplanter Weg sieht ja auf den Karten und im Internet immer gut befahrbar aus, dann kommt man hin und hat oft so viele Felsen im Weg das ich alles neu planen muss. Also heißt das für mich, ich muss jede Strecke abfahren bevor die neue Saison beginnt, denn manchmal ist ein Weg nach der Regenzeit im Februar so ausgewaschen das ich diese Tour dann auch aus dem Programm nehme.
Heute war so ein Tag, als früh los nach Trujillo. Es geht eine Via Picuaria, eine alte Viehtriebstrecke entlang durch ein ziemlich felsiges Gebiet, lässt sich aber gut befahren und macht in den vielen Kurven richtig Spaß. Die Tour für mich ist gut 60 km lang, da ich zwei Strecken hintereinander abfahre, sollte man ja bei angesagten 35 Grad nicht machen, hab aber keine Wahl im September wollen die ersten Gäste diese Route befahren.
Zum Glück hat in Plasenzuela der Dorfladen auf und ich kann meine Wasservorräte ergänzen. Bis zum Ziel hab ich dann so um die 3,5 Liter getrunken. Jetzt geht es erst mal durch eine trockene Steppenlandschaft bevor es in Plasenzuela wieder etwas grüner wird.
In Botija fallen mir sofort die behekelten Laternen auf, normalerweise biege ich hier mit meinen Gruppen zur Ausgrabungsstätte einen alten Keltendorfes ab, aber heute geht es gleich weiter.
In Benquencia mach ich meine erste Pause und komme auf der Terrasse bei einem alkoholfreien Bier sofort mit ein paar Spaniern ins Gespräch, so eine Mischung aus Spanisch und Englisch. Wo ich herkomme, was ich hier so mache und das der Bruder des Onkels auch 25 Jahre in Düsseldorf gearbeitet hat.
Viele Extremenos habe in den 60er und 70er Jahren in Deutschland als Gastarbeiter gelebt und sind stolz auf diese Zeit im Ausland.
Nach meiner Pause geht es erst durchs Dorf an der wunderschön innen bemalten 800 Jahre alten Dorfkapelle vorbei(den Schlüssel sollte man sich unbedingt im Rathaus ausleihen, es lohnt sich),
in die Dehesa.
Es wird ein bisschen brenzlig als ich durch eine Kuhherde hindurch muss, es sind sowohl Kälber dabei und auch der Bulle der Herde. Also erst mal absteigen, tief durchatmen und ganz langsam und mit viel Abstand an den Kälbern vorbei und am desinteressierten Bullen, bevor ich wieder aufs Rad steige und mein Fahrt zügig fortsetzen kann.
Ein Paar Kilometer weiter kommt mir dann noch ein Schäfer mit seiner Herde entgegen, zum Glück sind Schafe völlig harmlos. Jetzt folge ich dem ausgetrockneten Tamucha bevor ich zum Stausee abbiege und langsam mein Ziel Valdefuentes erreiche.
Das Dorf ist bekannt für sein altes Konvent und die in arabischer Putztechnik gestalteten Fassaden. Die Siedlung ist seit der Zeit des römischen Reiches besiedelt und auf dem Dorfplatz steht noch der original erhaltene mittelalterliche Pranger.
Noch ein kurzes Stück und ich hab mir ein Bier und einen Kaffee-solo verdient. Das letzte Stück nach Hause fahr ich dann über die Landstraße, das gehört ja nicht mehr zur Tour.




Donnerstag, 1. August 2019

Büro, Büro...

Büro, Büro.....

Büroarbeit ist ja nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung,
aber in diesen Wochen, so Anfang August entscheidet sich jedes Jahr mit welchem Reiseveranstalter ich was und in welchen Rahmen mache.
Für 2020 sieht es echt gut aus. Geplant sind 4 Fahrradreisen für "Urlaub und Natur", mehrere Termine für Wandertouren mit "Reisen mit Sinnen", und "RaWaKa-Reisen" sind geplant und ich habe zum zweiten mal auch Reiseveranstalter für Gay-Reisen dabei. Das wird ein spannendes Jahr.
Leider sitzen Karin und ich dafür stundenlang am PC, suchen passende Fotos raus, formulieren Texte, rechen und telefonieren mit Hotels, Gästehäusern und Restaurants.
Da bleibt wenig Zeit für den Verein CADICE e.V. ,wo wir beide ganz andere Schwerpunkte setzen können, neues ausprobieren und wo es auch nicht auf Gewinn oder Verlust ankommt. Gerade deswegen werden wir auch wieder einige Reisen für CADICE e.V. organisieren, ist halt eine Herzenssache...
Aber es ist schön, das ich vieles mit spanischen Freunden organisieren kann und so ein wenig helfe die Extremadura  in Deutschland bekannter zu machen. Die Menschen hier haben das verdient.


Mittwoch, 31. Juli 2019

Endlich wieder auf dem Wasser.


Endlich wieder auf dem Wasser.
Gestern sind Karin und ich dieses Jahr endlich mal in Alcantra auf dem Stausee des Tajo segeln gewesen. Zuerst mussten wir aber Klarschiff machen, die Vögel haben ganze Arbeit geleistet und so hatten wir eine gute Stunde zu tun bevor es losging.


Es war auch der erste Test für den neuen gebrauchten und generalüberholten Außenborder. Mein alter Motor hatte letztes Jahr beim Testlauf für einen gebuchten Tagesausflug den Geist aufgegeben und so viel die Tour leider aus. Die Pleuelstange war gebrochen, Totalschaden. Den neue Motor habe ich mir dann letztes Jahr aus Deutschland mitgebracht und ich bin sehr zufrieden. Der Luftgekühlte Zweitakter ist sehr robust und sparsam. Zurück zur ersten Ausfahrt. Wir hatten so 3-4 Windstärken also das richtige Wetter um sich einzusegeln.
Zum Nachmittag nahm der Wind so stark zu das ich das Großsegel reffen musste. Unterwegs hab ich mir dann noch ein paar Schrammen geholt und beim Versuch in einer Bucht an Land zu gehen hab
ich ein Rad über die Reling geschlagen. Anstatt den erwarteten Sand war die Bucht voller Schotter. Leider gibt es für dieses Segelrevier weder Gewässerkarten, noch Bojen oder Anlegestellen und so mache ich immer wieder neue überraschende Erfahrungen auf der Suche nach guten Ankerplätzen. Aber dafür hab ich diese Revier hier fast für mich Alleine und nur ab und zu sieht man ein paar Angler oder Rindviecher am Ufer.
Wir sind dann gegen Mittag zum Anleger zurückgefahren um uns was zum essen zu machen und am frühen Abend bei auffrischendem Wind noch bis 19 Uhr unterwegs gewesen. Zufrieden und Müde ging es dann eine gute Stunde zurück zu unserer Finca.
Ein richtig guter Tag zum Ausspannen, morgen ist Büro angesagt.

Es geht weiter


Nach langer Pause habe ich mich doch entschlossen diesen Blog weiter zu führen, auch wenn mir meine Arbeit oft wenig Zeit lässt.

Es wird sicher nicht der raffinierteste und ausgeklügelte Blog, aber ich möchte vor allem von meiner Arbeit als selbständiger Reiseleiter in der spanischen Region Extremadura berichten.
Da kommt es mir nicht so sehr technischen Schickschnack an.
Da ich die meiste Zeit des Jahres in Spanien lebe wird wohl auch ein großer Teil über mein Leben, die Menschen und die besondere Art meiner Gastgeber Probleme anzugehen und zu lösen Teil diese Blogs werden. Ich kann nicht garantieren immer aktuell zu bleiben, aber ich werde mich redlich bemühen. Für Anregungen, deine eigenen Erfahrungen oder Fragen darfst Du dich jederzeit im Kommentar melden, ich bin bemüht dir schnellst möglich zu antworten. Euer Uwe

Sonntag, 18. November 2018


Mein persönlicher Rückblick,
ich möchte dir noch vor den in ein paar Wochen beginnenden Weihnachtstagen einen kleinen persönlichen Rückblick über die unternommenen Veranstaltungen und Reisen dieses Jahres geben.
Es gab viele tolle Begegnungen und wir haben interessante Menschen kennengelernt und auch neue Freunde gefunden. Es begann mit vier Infoveranstaltungen im Januar. Karin und ich waren zu Gast bei ganz verschieden Veranstaltern. Dabei waren zwei Reiterhöfe, eine Buchhandlung, ein Freizeitverein und eine Gruppe vom NABU in Willich, so gab es ganz unterschiedliche Begegnungen und Menschen mit vielfältigen Fragen. Die Besucher waren durchweg überrascht wie vielfältig und Abwechslungsreich und Artenreich die Extremadura ist.

Diese Erfahrung machte dann auch unsere erste Wandergruppe im April. Die kleine Gruppe bestand leider nur aus 4 Damen das der einzig angemeldete männliche Teilnehmer kurzfristig absagen musste. Trotz einiger Tage mit ein wenig Regen hatten wir angenehmes Wanderwetter und alle waren von der tollen Landschaft und den vielen Frühlingsblumen angetan.

Die nächste Gruppe war eine Singlegruppe mit sechs Damen und fünf Herren die sich aus ganz Deutschland kommend in unserer gebuchten Herberge zum ersten mal getroffen hat.
Die Unterkunft war sehr einfach aber die gute Atmosphäre und der Teamgeist konnte das mehr als ausgleichen. So hatten wir viel Spaß miteinander. Natürlich gab es auch die ein oder andere Blase, Muskelkater oder einen schweren Kopf vom Landwein am Vorabend, aber das gehört ja auch dazu.
Am Ende der Woche fühlte es sich an, als wenn eine neue gewonnene Familie auseinander geht.
Einige haben sich auch schon für das kommende Jahr wieder angemeldet.
Auch bei der darauf folgenden Radreise gab es zwei kurzfristige Absagen und so waren wir nur zu viert anstatt mit sechs Teilnehmern unterwegs. 
Das Wetter war ja dieses Jahr nicht so zu planen wie man es erwarten würde und so war es Ende September mit Temperaturen bis 35 Grad ungewöhnlich warm. 
So musste ich einige Touren um planen damit wir im Anschluss möglichst an einem Badesee oder Fluss ankamen um uns dort zu erfrischen und auszuruhen. Alle haben tapfer durchgehalten und wir hatten trotz der Hitze tolle Tage. 

Die darauf folgende Wandergruppe im Herbst war dann wieder eine reine Damengruppe mit fünf Damen. Alle echt fit und voller Tatendrang eroberten wir trotz einiger Regentage die Berge und Höhen der Extremadura. Erlebten weite Ausblicke und eine für den Herbst erstaunlich grüne spanische Landschaft.
Dann hatten wir noch eine große Reisegruppe von deutschen Rentnern von der spanischen Küste.
Drei Tage ging es mit 48 Teilnehmern zu den historischen Stätten und Sehenswürdigkeiten der Extremadura.
In Merida trafen wir dann noch ungeplant unseren Bundespräsidenten Herr Steinmeier, der auf Staatsbesuch in Spanien die Ausgrabungen in Merida besichtigen wollte und sich über die Gruppe jubelnder deutscher Rentner freute. So gab es einige nette Gespräche und natürlich Bilder mit dem Präsidenten. 
Es war für Karin und mich ein schönes und Ereignisreiches Jahr, wir konnten unseren Gästen die Schönheit der Extremadura, ihrer freundlichen Menschen und ein Stück ursprüngliches Spanien zeigen. Nun sitzt ich im Büro und bereite mit vielen Ideen und Plänen alles für 2019 vor. Die Reisetermine findest Du auf www.cadice-ev.com unter Veranstaltungen.

Liebe Grüße,

Uwe Fischer

Montag, 15. Oktober 2018

Nach langer Pause mache ich mich auf diesen Blog wiederzubeleben.


Ich bin Jahrgang 63, geschieden habe einen erwachsenen Sohn und lebe und arbeite mit meiner neuen Partnerin Karin heute in Spanien, in der wunderschönen Region Extremadura als Reiseführer für verschieden kleinere Reiseunternehmen und Vereine. Bin sozusagen Gastarbeiter in Spanien.
Zuerst kam ich der Liebe wegen Karin, die schon seit 12 Jahren in der Extremadura lebt und habe mich danach in diese wilde Schönheit der Landschaft und Natur. So haben wir vor 2015 angefangen als Reiseleiter und Wanderführer dort zu arbeiten. Wir begleiten kleine Reisegruppen und organisieren Wander-, Rad- und ab dem nächsten Jahr auch geführte Wohnmobiltouren.
Einer unser Gäste hatte angeregt doch mehr von meinen Touren und Unternehmungen zu berichten.
Dies nehme ich jetzt zum Anlass einfach mal so zu erzählen was Karin und ich so alles schönes und kurioses in der Extremadura mit unseren Gästen so erleben.
Viel Spaß beim lesen.

Uwe